DHL schlägt wieder zu

Eigentlich sollte heute ein Paket ankommen. Leider mit DHL verschickt…

Status am Mo, 22.08.16 11:44

Die Sendung konnte nicht zugestellt werden, der Empfänger wurde benachrichtigt.

Ach, der Empfänger wurde benachrichtigt? Soso. Weiss der Empfänger das auch? Nee, tut er nicht. Er hatte nämlich keine Karte im Briefkasten.

Dafür ist er voll begeistert, nun raten zu müssen, bei welcher Filiale die Clowns das Paket denn diesmal versteckt haben…

Update: in der eigentlichen Postfiliale ist es nicht. Wo es ist, konnten die uns nicht sagen. Man kann dann allerdings per Telefon anrufen und wenn man dann eisern schweigt (denn nur so kriegt man auch mal einen Menschen ans Telefon), dann kriegt man sogar eine Antwort. Und sieh an, die Post hat mal eine neue Postfiliale aus der Mütze gezogen.

Es ist nicht die eigentliche Post auf der Märkischen Strasse.
Es ist nicht die ansonsten immer gern benutzte Station auf der Gubener Straße beim Getränkemarkt.Auch der Italiener auf der Heyestraße ging leer aus.
Nope, diesmal ist es *trommelwirbel* die Bruchstraße.

Nur eine Frage der Zeit, bis die Post die Pakete in München abstellt und sagt „hol Dir den Krams doch selbst“.

 

schon traurig, was manche Mitspieler bei Wow so abliefern…

Aktuell ist in World of Warcraft ja noch das Pre-Event zur Erweiterung „Legion“ am Start. Unter anderem kann man da in verschiedenen Gegegenden die Invasion der Dämonen bekämpfen.

Gerade waren welche in den Östlichen Königreichen, namentlich in Westfall. Da hat die Horde keinen (zumindest mir bekannten) Flugpunkt, also musste ich mit meiner Stufe 90 Hordlerin da zu Fuß hin. Hat auch nur 20 Minuten gedauert, da Blizzard ja wie immer den kürzesten Weg durch den Einsatz von ein paar Gebirgszügen zukleistern musste.

Selbstredend stehen auf dem Weg genug Wachen der Allianz, also kam ich dort mit PvP Flag an. Normalerweise ist das ja kein Problem, solang die anderen Allianzler ihrerseits kein PvP anwerfen und/oder einen dann gezielt angreifen.

Leider gab es da so ein armes Würstchen namens Râdîum vom Server Antonidas, voll der Checker. Spielt einen Stufe 100 Dämonenjäger und brezelt dann meine Blutelfe mehrfach nacheinander um. Okay, es bringt ihm jetzt weder Ehrenpunkte noch sonst irgendwas aber zumindest ist ihm dabei scheinbar vor Freude einer flöten gegangen.

Den Sinn und Zweck der Invasion hat die hohle Fritte jedenfalls nicht so wirklich verstanden. Kein Wunder, dass es bei der Horde die Ansicht gibt, nur Deppen und Kiddies würden Allianzler spielen. 🙂

geplante Obsoleszenz

Ich liebe es, wenn Hersteller ihre Geräte so planen und bauen, dass man die nach einiger Zeit wegwerfen kann. Aktuelle Beispiele aus meinem Umfeld:

  • der Fernseher meiner Eltern, ein Samsung Fernseher mit 70 Zoll, spackt mit einem Alter von 4 Jahren rum. Ein neuer kostet 2500, eine Reparatur 1900 Euro.
  • Mein Elektrorasierer (Braun Series 7 795cc-3) rasiert nicht mehr ordentlich. Kein Problem, man kann ja einen neuen Scherkopf holen. Sollte bei einem Gerät, was mal fast 300 Euronen gekostet hat, ja kein Problem sein. Lest Euch mal die Wertungen hier durch… hört sich irgendwie nicht so an, als würden die Ersatz-Scherköpfe eine gute Idee sein.
  • habe mir ja einen Ricoh Gelsprinter Drucker geholt. Hat mich sagenhafte 43 Euro gekostet. Ein doofer Rest-Tintenbehälter, der nur zum Auffangen der bei Reinigungen übrig bleibenden Tinte dient, kostet 27 Euro.

Traurig.

Nettes Restaurant

Wer mal in der Nähe von Rothenburg ob der Tauber ein deftiges Essen sucht:

Gasthof zum grünen Baum
Bettenfeld 33
91541 Rothenburg ob der Tauber

Ein normaler Esser wird mit einem Kinderteller satt, ein guter Esser mit einer normalen Portion. Wer echt todesmutig ist, kann aber auch die XXL-Schnitzel (800g) bestellen ^^

Kaspersky kann das mal wieder

Schon lustig, wochenlang konnte die neue Windows Version getestet werden. Heute, am Tag nach dem offiziellen Release, habe ich mir das Update auch draufgespielt.

Und sieh an: der Defender ist aktiv, Kaspersky nicht bzw. scheinbar schon nur interessiert das Windows nicht.

Auf der Webseite? Fehlanzeige. Aber im Forum fand ich was. Und hier. Super Arbeit Jungs. In nur gerade mal zwei Wochen werdet Ihr Euren Virenscanner für das neue Windows kompatibel machen? Ist klar, könnt Ihr machen. Zwar ohne mich (Software – Uninstall), aber könnt Ihr machen…

Adobe mal wieder

Wundere mich heute „komisch, das Icon von „Creative Cloud“ ist so grau… klar, liegt daran, dass mich die Deppen einfach abgemeldet haben.

Erneute Passworteingabe notwendig. Abspeichern ist bekanntlich für Weicheier und Luschen.

Warum machen die sowas? Bisher fielen mir folgende Theorien ein:

  • Die bei Adobe sind zu blöd zum Scheissen
  • Es handelt sich um reinen Sadismus
  • Die finden, sie seien noch nicht unbeliebt genug, da geht noch was

Hm, es wird ein Rätsel bleiben…

Patch 7.0.3 bei World of Warcraft

Sooo, am 31.08. kommt ja das neue WoW Addon „Legion“ raus uns man hat schon den Pre-Patch veröffentlicht, was unter anderem neue Fähigkeiten für alle Spieler gebracht hat. So kann man sich schon mal auf das Addon vorbereiten. Gefällt mir.

Es gibt einige sehr positive Änderungen:

  • Mittlerweile können bis zu 5 Spieler gleichzeitig eine Ressource wie Erz abbauen
  • Mobs werden auch für die ersten 5 Gegner getaggt. Wie bei den Weltbossen, wo es für alle gilt, ist das Limit bei normalen Mobs 5 Spieler. Da muss man sich nicht aufregen wenn einem jemand den mob vor der Nase wegschnappt 🙂
  • Bei Archäologie kommt eine Schaufel über dem Kopf (^^) wenn man an der richtigen Stelle steht
  • gedroppte Gegenstände können 2 Stunden lang innerhalb der Gruppe, die ihn gefunden hat, getauscht werden (von Diablo III geklaut)
  • Transmogrifzier-Vorlagen gelten nun accountweit (von Diablo III geklaut)
  • Mythische Dungeons gibt es nun in verschiedenen Stufen ((von Diablo III geklaut, siehe Great Rifts)
  • wenn man von einem Gegenstand viel herstellt, sinken die dafür nötigen Ressourcen aufgrund der Erfahrung
  • Berufe werden wieder sinnvoller und vor allem muss man da was für tun statt in der Garnison alles nachgeworfen zu kriegen
  • Gegner, bei denen noch was zu looten ist, haben einen Lichtschein (auch von Diablo III geklaut)

Jedoch gibt es natürlich auch wie meistens irgend einen Unsinn:

  • die Reset-Zeiten sind nun immer um 09:00 MESZ für tägliche Geschichten. Stört an sich nicht, aber ein subtiler Hinweis in den Patchnoses wäre nett gewesen.
  • Die Fähigkeiten wurden „etwas“ beschnitten. Als Treffsicherheitsjäger kann man, wenn man will, mit 3 Buttons auskommen.
  • Die Klassen sind auf die neuen Artefakt-Waffen zugeschnitten. Die gibt es aber noch nicht sondern erst mit dem Release von „Legion“
  • wie bei jeder Erweiterung von WoW wurden die bisher einwandfrei funktionierenden Addons geschrottet. Ich denke mal, es gibt bei Blizzard wirklich einen Mitarbeiter, in dessen Stellenbeschreibung steht „sorgt dafür, dass bei jedem neuen Expansion Pack die Addons geschrottet werden“
  • Fliegen kann man erst nach circa einem Jahr
  • Die neue Ressource „Blut von Sargeras“ ist Seelengebunden. Gebunden an den Spieler (=accountgebunden) finde ich ja sinnvoll. Aber an den Char? Dämlich.
  • „Geistbande“ des Jägers wurde gestrichen, es stört einen ja auch kaum, wenn einem dauernd der Begleiter fast abkratzt. Durch die Artefaktwaffe kann man dann ein „neues“ Geistbande kriegen, was aber nur mich um 15% des Schadens heilt, der durch „Tötungsbefehl“ verursacht wird. Nett, aber kein Vergleich mit der alten Version.
  • Die Katzenform des Druiden konnte vorher mit der entsprechenden Skillung in Katzenform heilen. Auch das wurde ersatzlos gestrichen, was ja nicht mal so schlimm wäre – wenn man denn nicht ordentlich auf die Fresse bekäme, was ohne Heilung irgendwie unpraktisch ist. wenn ich nun als Katze einen Elite-Gegner auf Socrethars Klippe, den ich vor dem Patch locker umgebrezelt habe, nur mit Mühe und Not schaffe, dann bin ich eher weniger begeistert. Nun wird mit dem Skillen der Artefaktwaffen ein Bonus „Ashamanes Schutz“ hinzukommen, der meine Rüstung und Ausweichchance für 5 Sekunden um 100% erhöht, wenn ich aus der Katzenform gehe um mich beispielsweise zu heilen. Ist eine ganz nette Idee aber ich will nicht den halben Kampf hindurch rein und raus shiften müssen…
  • dem Druiden wurden Feenfeuer und Mal der Wildnis genommen.
  • Weitere Interface Kritik im Forum
  • schöner Kommentar auf Buffed

München und die Folgen

Traurig, was da in München passiert ist und immer wieder schlimm, was ein einzelner Mensch anrichten kann.

Heute um 12 soll es ein Statement der Regierung geben. Vorher kommt das Sicherheitskabinett zusammen kommen… hm, ich bin gespannt, was das Ergebnis sein wird: brauchen wir mehr Vorratsdatenspeicherung? Oder viel mehr? Oder sogar SEHR viel mehr?

Update vom 11.08.2016:

Na geht doch. Neue Sicherheitsbehörde. Manchmal kotzt es mich an, immer Recht zu haben…. heise dazu.

Das gleiche noch mal mit Open Suse 41.2

So, heute nun habe ich OpenSuse 42.1 installiert. Was schon mal positiv auffällt:

  • der kommt gefühlt flotter aus dem Quark beim Hochfahren.
  • Man kann nicht nur einen Proxy einstellen (über yast), sondern der wird sogar vom Updater benutzt. Ein ganz neues Lebensgefühl, ja, sogar eine Ahnung von Sinnhaftigkeit beginnt sich einzustellen
  • Es ist möglich, einen einfarbigen Desktop zu definieren. Und das funktioniert auch.
  • Ein VNC Server ist bereits installiert
  • Copy-Paste funktioniert

Beim Hochfahren des Systems erzählen mir irgendwelche Popups, dass eine Software nicht aktualisiert werden konnte. „Es gab da ein möglicherweise temporäres Problem. Weitere Informationen können Sie dem ausfürliche…“ – Ende der Meldung. Draufklicken auf die Meldung bringt einen zu den Einstellmöglichkeiten bei den Meldungen, jedoch nicht zu der mich interessierenden Meldung. Den wichtigen Teil, nämlich wo man die Information findet, bleibt einem das Popup ja schuldig, das wäre ja nach den „…“ gekommen.

In der Online-Doku steht auch drin, man könnte Onetime-Sessions zulassen. Wenn man yast2 aufruft und das aktiviert, katapultiert er einen auf ein nacktes Terminal. Weil er es kann. Macht zwar irgendwie keinen Sinn, ist aber so. Aber egal, wir installieren uns wie gehabt bzw. bei Ubuntu gelernt mittels „apt-get install x11vnc“ den alternativen X11 VNC Server und rufen ihn auf mittels „x11vnc –usepw –ncache –display :0“ und schon haben wir eine funktionierende Möglichkeit, auf unsere Suse-Maschine von einem beliebigen VNC-Client aus auf die aktuelle Sitzung zu gucken. Das lieft doch schon mal recht schmerzfrei. J

Dann mal ein fixer Test wie unser System so mit Medien klarkommt. PDFs öffnen sich in „Okular“ und werden unfallfrei angezeigt. EPUBs macht Suse ebenfalls in „Okular“ auf und hat damit keine Probleme. Klarer Punktsieg hier für OpenSuse. Office-Dokumente werden in LibreOffice 5 geöffnet, läuft auch bestens.

NFS Shares

Auch dieses System darf sich nun daran versuchen, einen NFS Share bereitzustellen, den man diesmal sogar hoffentlich erreichen kann (im Gegensatz zu dem Rohrprepierer, den uns Ubuntu Mate da präsentiert hat). Eine Doku zum Einrichten gibt es natürlich im Web. Stellen wir uns ganz doof und machen das, was uns der nette Onkel da empfiehlt. Der freizugebende Pfad ist (natürlich, hehe) etwas anders als bei Ubuntu, nämlich /run/media/ich/. Zum Editieren der Datei /etc/exports braucht man erst mal einen halbwegs bedienbaren Editor. Angeblich ist „gedit“ der Hit aber der schmeisst mir haufenweise Fehlermeldungen in die Konsole. Gefällt nicht.

Habe dann noch die Freigabe der NFS Dienste in der Firewall aktiviert. Das Ergebnis ist im Großen und Ganzen genauso bescheiden wie bei Ubuntu. Mit dem Unterschied, dass man hier nicht mal lokal auf den Share drauf kommt.

Samba Share

Also probieren wir stattdessen mal eine Freigabe über Samba (also als Windows-Share). Da sogar unser Unix-Freak im Dienst noch nicht so wahnsinnig war, eine Freigabe per NFS einzurichten (mittlerweile weiss ich auch, wieso), könnte man das doch mal probieren. Der Samba Server ist über Yast ja fix eingerichtet und der Share flott erstellt. Lustig wird es jetzt nur an der Stelle, wo der olle Server doch tatsächlich ein Passwort haben will. Der Trick hier ist, dass man erst mal über die Oberfläche von Yast einen neuen User anlegt, das dann abspeichert und anschliessend vollkommen intuitiv über die Kommandozeile mit einem „smbpasswd –a Benutzername“ den gerade angelegten User zu dem Share hinzufügen muss. Wenn man den smbpasswd sonst absetzt, kommt nur die Meldung „failed“. Ruft man das als normaler User mittels „sudo“ auf, kommt wenigstens noch der Hinweis, dass da was nicht gefunden wurde. Sehr praktisch gemacht, aber egal – wir haben einen User und können uns tatsächlich damit verbinden.

Jetzt müssen wir nur noch die Rechte für das freigegebene Verzeichnis setzen mittels „chmod 777 /run/media/ich“, sonst haben wir zwar das Recht uns zu verbinden, aber nicht das Recht, dort auch etwas zu sehen J

Ergebnis: wir haben einen funktionierenden Share. Dass sich das noch erleben darf auf meine alten Tage – und es hat nur circa 4000 Mal so lange gedauert wie unter Windows Servern. *Tränen der Rührung wegwisch*

Auf Empfehlung eines Kollegen habe ich mal „Ubuntu Mate“ auf einem Test-PC installiert. Mal sehen was mich so erwartet…

Die Installation lief erst mal problemlos. Bin schon fast beinahe euphorisch, der hat die Hardware erkannt. Beim Updaten der Software fällt er auf die Nase, aber das ist ja normal.

Und es ist gleichzeitig die erste Stelle, wo ich mich frage, was die Entwickler eigentlich gekifft haben. Denn man kann erstmal auf die wohlbekannte Art per Editor die apt.conf pflegen. Parallel dazu gibt es noch unter Anwendungen – Systemwerkzeuge den „dconf editor“. Da kann man auch einen Proxy hinterlegen. Das einzig Störende an dem Programm ist, dass es niemanden interessiert, was man dort als Proxy einträgt. Zumindest interessiert es weder apt noch sonst wen. Der Firefox hat natürlich auch seine eigenen Einstellungen.

Nun ja, mit dem Trick, dass man die apt.conf anpasst, kann man zumindest schon mal seine 269 Update-Pakete installieren. Natürlich nur und ausschließlich über die Kommandozeile, die grafische Oberfläche interessiert sich scheinbar nicht für die Datei. Wahrscheinlich hatte jemand die geniale Idee, dafür eine extra Config anzulegen…

So weit, so gut. Zwischendurch stört mich ein wenig das Hintergrundbild. Ich hätte da gerne was einfarbiges. Kann man grundsätzlich auch Einstellen, interessiert das System aber nicht. Denn das gibt es keinen OK-Button und es macht auch nichts aus, ob man da „Einfarbig“, „Mehrfarbig“ oder „Verlauf“ wählt – man wird mit einem Hintergrundbild beglückt. Nice one.

Da mir das Hantieren mit zwei Tastaturen und zwei Mäusen etwas auf den Senkel geht, dachte ich mir: „Ok, VNC Server installieren“.  Auch hier geht das vollkommen intuitiv. Man richtet den VNC Server ein, startet ihn und beendet ihn wieder. Dann ersetzt man in der Datei ~/.vnc/xstartup noch eben die letzte Zeile, die X11 startet, durch den Manager von der Mate-Installation.  Danach hat man in der Regel eine dämliche Fehlermeldung namens „could not acquire name on session bus“ und einen grauen Bildschirm. Macht aber nix, denn da muss man nur einfach noch in die xstartup noch fix die Zeile „unset DBUS_SESSION_BUS_ADDRESS“ einbauen. Logisch, was auch sonst.

Danach läuft es mit der Remote Sitzung, nur geht die leider immer in einer neuen Sitzung auf. Also schmeisst man den tightvnc wieder runter und installiert den x11vncserver. Der kann das nämlich 🙂

Nachdem wir dann endlich nach nur vier Stunden vertrödelter Zeit eine funktionierende VNC-Sitzung haben, können wir uns ja nun um unser nächstes Projekt kümmern.

Das ist in meinem Fall eine Freigabe per NFS einzurichten. Dazu gibt es eine schöne Anleitung.  Wir installieren das Gedöns also mit apt-get, was wider Erwarten sogar funktioniert. Anschliessend erstellen wir unsere Freigaben in der /etc/exports. Nachdem wir die eingetragen haben, lernen wir sehr schnell folgendes:

  • Wenn man vergessen hat, den Dateimanager MC ohne „sudo“ zu starten, hat der von aus gestartete Editor keine Rechte, um die Datei zu editieren
  • Unter Windows kenne ich etliche Programme (a.k.a. „alle“) die dann so schlau sind, und nach den Rechten bzw. dem Adminpasswort fragen
  • Unter *nix scheint ein derartiges Nachfragen jedoch nicht zum guten Ton zu gehören
  • Man kann den Text wunderbar markieren, aber damit man sich nicht mit irgendwelchen lästigen Kopieraktionen rumschlagen muss, ist der Kopieren/Einfügen Befehl aus dem Menü oben ausgegraut
  • Damit man das nicht einfach mit dem klassischen „Kopieren per Menu von dem Rechtsklick“ umgeht, ist auch da das Kopieren ausgegraut
  • Normalerweise (zumindest unter Suse) kann man auch einen Text einfach nur markieren, macht in einem anderen Fenster einen Rechtsklick und der Text wird dort eingefügt. Bitte 3x raten, was hier nicht geht

Also starten wir den MC noch mal per sudo und machen die ganze Scheisse einfach noch mal.

So, nun lesen wir gemäss der Anleitung die Exports neu ein. Dazu verwenden wir den Befehl „sudo exportfs –ra“ worauf uns das Programm meldet „bad options list“. Vielen Dank für dieses Gespräch.

Was will uns der Dichter damit sagen? Aha, wir dürfen nicht „(rw, async)“ schreiben, das ist böse. Richtig ist „(rw,async)“.

Nachdem wir nun unsere Exports fertig haben, mounten wir aus Spaß mal lokal das Verzeichnis – funktioniert.

Nun mounten wir es vom Windows Client aus (NFS installieren, danach „mount IP-Adresse:/Share N:“). Sieh an, Netzwerkpfad nicht gefunden.

Das gleiche versuchen wir dann von einem bestehenden Suse Server aus – Netzwerkpfad nicht gefunden.

Firewall kontrolliert: ist aus. Tja. Da scheint uns wohl irgend eine „sinnvolle Voreinstellung“ in die Suppe zu spucken.

Ach ja, weitere Erfahrungen mit dem knuffigen Ubuntu: PDFs macht er von Haus aus unfallfrei auf.

EPUBs sind auch verknüpft aber nach einem Doppelklick darauf passiert fünf Minuten lang überhaupt nix, danach kommt die Meldung, dass die Anwendung abgestürzt sei.

Es gibt einen guten Grund, wieso *nix seit über 30 Jahren das Betriebssystem der Zukunft ist. Und es vor allem auch für die nächsten 30 Jahre bleiben wird. Sollten die mal irgendwann auf dem Benutzerkomfort und der Einfachheit von Windows 95 angekommen sein, können die mir ja mal eine Mail schicken, dann guck ich mir den Käse noch mal an.

Morgen geht es dann mit großem Fleiße weiter in die selbe Scheisse. Da kommt Ubuntu runter und Opensuse drauf. Ich sollte schon mal Baldriantropfen bereitstellen.