Kein Drucken mehr unter Windows 10 mit Creators Fall Update

War irgendwie lustig. Mein über das Netzwerk angeschlossener Drucker Ricoh 2100N gab nach der Installation des Creators Fall Updates für Windows 10 nichts mehr von sich.

Wenn man sich die Druckwarteschlange ansah, tauchten dort die Druckaufträge auf, die Kilobytes wurden hochgezählt, der Druck verschwand dann auch aus der Warteschlange, sah alles toll aus. Nur Papier kam keins aus dem Drucker.

Des Rätsels Lösung bzw. des Problemes umgehung war dann, die IP des Druckers rauszusuchen, einen neuen Standard TCP/IP Port anzulegen, dort die IP des Drucker einzutragen und den Drucker dann darauf zu verknüpfen statt auf seinen standardmässigen WSD-Port. Bis zu dem Update konnte man den WSD-Port ganz normal verwenden, seitdem nicht mehr.

Danke, Microsoft…

Spaß mit TV und Receiver

Anfangs gab es ja gewisse Schwierigkeiten, auf einmal ging aber alles wie gewünscht. Genaugenommen hatten wir die Geräte in einem Zwischenzustand:

Wenn man den Lautstärkeregler des TVs bediente, änderte sich der Lautstärkepegel von dem, was über den Receiver kam (änderte wohl das, was der TV an den Amp schickt).

Ansonsten konnte man ganz normal die Lautstärke des Verstärkers regeln, wie man es sich vorstellt. Satter Sound und so, wie es sein soll. Streamen von z.B. Amazon Prime über den TV klappte ebenfalls, der Verstärker bekam das Signal über den ARC (Audio Return Channel) vom TV und trötete entsprechend vor sich hin.

Dann auf einmal fiel uns auf: „klingt irgendwie alles sehr flach“. Grund: der Verstärker spielte nicht mehr mit. Also beim gucken vom Player alles gut (BD-Player => Receiver => TV). Beim Streamen jedoch kam da nix an, stattdessen dudelte nur der Sound der TV-eigenen Lautsprecher.

Also mal geguckt, was man halt so macht. TV und Receiver from Strom genommen: nützt nichts.
Dann mal bei beiden Geräten Anynet/CEC aktiviert. Sieh an, auf einmal konnte man dem TV mitteilen, er möge doch den angeschlossenen Verstärker benutzen. Soweit so gut. Automatischer Nebeneffekt: die Lautstärke-Tasten vom Fernseher bewirken nun nur noch die Einblendung eines Receiver-Icons, sprich: „Alter, nutz die Fernbedienung Deines Verstärkers“. Macht ja auch irgendwo Sinn, aber schon witzig, in den vorigen Wochen lief das nicht so.

Leider beinhaltet das auch die allgemeine Gerätesteuerung, also die Auswahl, was denn nun abgespielt wird. Wenn wir nun versuchen, von unserer Dreambox fernzusehen, stellt sich das wie folgt dar:

  1. Verstärker an, TV an
  2. Im TV die bescheuerte Fernseh-App beenden (die Samsung für so toll hält, dass man den Rotz weder deaktivieren noch deinstallieren kann), indem man den TV auf den Eingang HDMI3 stellt, wo der Verstärker dran ist
  3. Verstärker auf den Eingang schalten, wo die Dreambox dran hängt
  4. Der BD-Player von Samsung fühlt sich angesprochen und fährt hoch
  5. Der Verstärker wechselt vollautomatisch auf den BD-Eingang
  6. BD-Player aussachalten
  7. Verstärker auf Dreambox umschalten
  8. TV sagt „öi, da ist ja kein Signal und wechselt auf seine beschissene TV-App
  9. Gehe zu 2

Als kleine Abrundung: es gibt natürlich eine Anleitung zu dem Fernseher. Okay, die passt absolut nicht zum Gerät (Fernbedienung sieht komplett anders aus) und irgendwelche sinnvollen Details stehen da nicht drin, aber was erwartet man. Zum Ausgleich bietet Denon auch keine Firmware-Updates für den AVR-2311 an.

Ich glaube, es gibt da so zwei  Firmen, deren Namen ich mir sehr gut merken sollte… und zwar nicht, um mir von denen noch mal was zu holen.

Wie sagte doch ein Leserbrief in der aktuellen c’t, die ich heute im Briefkasten hatte: immer nur das Billigste holen, vielleicht geben sich die Hersteller dann ja irgendwann mal mehr Mühe, um ihre Preise zu rechtfertigen. Derjenige sprach von sauteuren Geräten in der Klasse von 3000.- Euro und hat da vollkommen recht. Ich hab die billigsten Teile hier rumstehen und ärgere mich schon. Wenn ich für den Fernseher 3000.- gezahlt hätte, wäre ich komplett aus der Hose gesprungen.

Aber immerhin, es gibt eine praktische Lösung, man schaltet folgendes:

  1. im Fernseher macht man CEC an und wählt als Tonausgang „Receiver“
  2. im Denon Receiver stellt man „HDMI Audio Out“ auf „AMP“, „HDMI Control“ auf „ON“, „Standny Source“ auf „Last“ und „Power Off Control“ auf „off“
  3. im Blurayplayer macht man CHC aus, damit der nicht ständig in den Funkverkehr reinlabert.

Gelobt sei Elune! Oder, wie ich immer sage: „nur Bekloppte!“.

Man muss unsere Regierung einfach lieben

Allgemeines:

Das alte Leid: Vorratsdatenspeicherung

  • Das Lieblingsthema von CDU und SPD ist ja die Vorratsdatenspeicherung.Besonders  finde ich die absolute Ignoranz der (nicht von mir!) gewählten „Volksvertreter“. Wird erst so richtig lustig, wenn man es im Zusammenhang betrachtet:Die Polit-Clowns wollen alle Daten zusammenschnorcheln, die sie nur kriegen können. Diese Datenmüllhalde wäre dann eh zu groß, als dass sie es gescheit hinbekämen, die Mengen noch zu sichten. Wenn schon das Bundestagsnetzwerk gehackt wird, sich die Abgeordneten gigabyteweise Mails klauen lassen, dann sind die gesammelten Daten aus der Vorratsspeicherung natürlich absolut bombensicher und die werden sich die Daten natürlich niemals klauen lassen.
  • Aber das Risiko sollte es uns schon wert sein, denn bestenfalls könnte man damit 0,06% mehr Verbrechen aufklären. Die Polit-Clowns haben ja auch bereits mehrfach vom Gericht aufs Maul bekommen, aber sie lernen es einfach nicht. Sah man auch im Februar wieder: die neue Vorratssdatenspeicherung ist rechtswidrig…Nein! Doch! Oh! Die wurde dann auch Vorratsdatenspeicherung zum gefühlt 382. Mal von einem Gericht kassiert.
  • Eine schöne Zusammenfassung der tollen Vorratsdatenspeicherung vom Spiegel inklusive eines Kommentars zum nächsten Anlauf.
  • Übrigens ist die Vorratsdatenspeicherung natürlich nur für schwere Straftaten. Nur blöd, dass „schwere Straftat“ nirgendwo genau definiert ist.

Bundestrojaner

Der NSA/BND-Skandal

Naja, der BND hat also geltendes Recht mit Füßen getreten, und das in vollem Bewusstsein? Egal, passt schon! Die Seite von heise enthält auch einen schönen Rückblick über das gesamte Geschehen, sehr lesenswert.

Kampf gegen den Terror

  • Generell immer schön: wenn irgend ein Gesetz durchgedrückt werden soll, egal was, dann ist es grundsätzlich immer entweder gegen den bösen Terrorismus oder natürlich gegen Kinderschänder. Wie toll das Bekämpfen des Terrorismus damit funktionieut, kann man z.B. in Frankreich,wo man die tolle Vorratsdatenspeicherung bereits 2006 eingeführt hat, ganz toll sehen.
  • Wir haben jetzt quasi kein Bankgeheimnis mehr. Wurde ja schon 2005 mit dem Vorwand „Kampf gegen den Terror“ ausgehöhlt, natürlich gibt es die Kontenabfragen nur in seltenen Ausnahmefällen. Von diesen seltenen Ausnahmen gabe es 2016 auch nur schlanke 300.000 Stück. Kein Wunder, wenn man in einem Land mit 81 Millionen potentiellen Terroristen leben muss… Ach ja, die „normale“ Presse hat sich da natürlich fein bedeckt gehalten, was die Berichterstattung dazu angeht.

Ach kommt, der Vollständigkeit wegen und zur Erinnerung: http://www.dubistterrorist.de

Ich sag ja, wir leben hier wie in einer Bananenrepublik, nur haben wir noch das miese Wetter dazu.

 

Lesen bildet

Manchmal ist es schon erstaunlich, welchen Erkenntnisgewinn das Lesen von Büchern so bringen kann. Wer mal ein wenig anregendes Material braucht, dem empfehle ich:

Nehmen wir doch mal einen Punkt, der uns alle betrifft: die allgemeine Lage der Wirtschaft, die Arbeitslosenzahlen und das Gehalt, was denen gezahlt wird, die (noch) eine Anstellung haben.

Da hört man beispielsweise von unseren Politclowns in jeder beliebigen Nachrichtensendung, dass Deutschland ein Export-Land und wie wichtig demnach der Export für unsere Wirtschaft sei. Und daher sei es ja auch alternativlos, dass die Löhne „konkurrenzfähig“ blieben.

Stellen wir dem doch mal ein paar Fakten entgegen. Das Statistische Bundesamt schreibt zu dem Thema des Exports beispielsweise folgendes:

Die deutsche Wirtschaft ist in hohem Maße exportorientiert und damit auch exportabhängig. Annähernd jeder vierte Arbeitsplatz hängt heute vom Export ab.

Interessant. Denkt man nun über diesen Satz nach, fällt einem schlagartig auf (sollte es zumindest), daß demnach gut 75% eben nicht vom Export abhängen, sondern vom Binnenmarkt.

Stellt sich der interessierte Laie doch also die Frage: wenn doch mehr als drei Viertel der Beschäftigten darin arbeiten, sollten wir nicht viel lieber dafür sorgen, dass unser Binnenmarkt floriert?

Die reale Lohnentwicklung in Europa von den Jahren 2000 bis 2008 kann man einer Studie des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts entnehmen: In diesen Jahren ging das reale Nettoeinkommen in Deutschland um 0.8% runter, während es in Großbritannien um 26,1% stieg.

Falls jetzt wieder irgend ein Klugscheisser ankommt und uns erzählen will „jaja, aber ab 2009 da gingen die Löhne doch sowas von ab“ – nö, leider auch nicht allzuviel besser.

Kleines Update: die Sendung der Anstalt vom 16.05.2017 greift sehr schön dieses Thema auf. Hier der Faktencheck dazu.

Sicherlich macht es keinen Sinn, eine Lohnsteigerung in diesen 8 Jahren wie in Rumänen von 331,7% zu fordern. Hätte man allerdings die Gehälter so ansteigen lassen wie in Großbritannien, nämlich um 26,1% anstatt sie um 0,8% sinken zu lassen, dann hätten heute die Bundesbürger jeden Monat mal eben 26,9% mehr Geld zum Ausgeben in der Tasche. Und da die Leute eher weniger dazu neigen, wie Dagobert Duck ein Geldbad zu nehmen, würde ein großer Teil des Geldes umgehend wieder ausgegeben werden, was dann die Wirtschaft ordentlich brummen liesse.

Leider hat man bei uns jedoch stattdessen lieber einen Niedriglohnsektor durchgedrückt (zur Erinnerung: das hat weder die Wirtschaftshörige FDP verbrochen noch die wirtschaftsnahe CDU, sondern die Arbeitnehmerpartei SPD), der dazu geführt hat, dass die Leute weniger Geld bekommen und die Arbeitnehmer fast durch die Bank davor Angst haben, irgendwann nicht mehr arbeiten zu dürfen.

Hierzu auch ein interessanter Artikel der Deutschen Wirtschaftsnachrichten.

Die einzig logische Folgerung:

  1. Abschaffung von Hartz IV und den entsprechenden Regelungen
  2. Anheben des Mindestlohnes auf mindestens 10 Euro
  3. Anheben aller Löhne um mindestens 15%, wir können ja im öffentlichen Dienst schon mal mit gutem Beispiel vorangehen
  4. alle Politiker, die was von „schwäbischen Hausfrauen“ faseln, sofort ihres Amtes entheben und davonjagen. Wer nicht begreift, dass ein Staatshaushalt ein klitzekleines bißchen anders funktioniert als ein Privathaushalt, hat im Bundestag nichts verloren
  5. Umsetzung der Grundidee von Keynes  , nämlich in Zeiten der Krise den Staat nicht sparen zu lassen, sondern stattdessen die Wirtschaft anzukurbeln.
  6. Rücknahme der Senkung des Rentenniveaus. Wurde eh nur gemacht, um der armen notleidenden Versicherungswirtschaft zu helfen.

Wahrscheinlich liegt es daran, dass ich BWL noch nie leiden konnte und daher auch kein BWL studiert habe, dass ich auf so abstruse Ideen komme. Schliesslich könnte man ja auch der Trickle-Down-Theorie anhängen, wie es so viele BWL-Schnösel noch tun. Die übrigens absolut für den Eimer ist, aber gewisse Parteien und Leute wollen es ja einfach nicht lernen…

Vereinfacht ausgedrückt, besagt die Trickle-Down-Theorie folgendes: wenn man den oberen Zehntausend („Die Reichen“) einfach nur genug Zucker in den Arsch bläst, dann haben die irgendwann so viel, dass sie es ausgeben müssen und dann fällt auch was für alle darunter ab. Eine sehr schöne Veranschaulichung inklusive einer Gegenüberstellung von Theorie und Praxis findet sich hier.

Update vom 30.04.2016

Ein weiterer Vorteil meiner Ideen wäre, daß die Rente für die Bevölkerung steigen würde. Wenn jemand heutzutage 2000 Euro Brutto verdient, kann er sich auf jeden Fall auf die Altersarmut freuen. Laut der Sendung „Maybrit Illner“ vom 28.04.2016 kommt der Durchschnittsverdiener mit 2900 Brutto und einer durchschnittlichen Lebensarbeitszeit von 37 Jahren auf sagenhafte 880 Euro Rente, was unter der Armutsgrenze liegt.

Gute Arbeit, Freunde der Nacht.

 

C# Programmierung

Ich glaube, so langsam sollte ich meinen Blog umbenennen. Angelehnt an die Beiträge in der „heute show“ könnte ich meinen Blog auch „Marcs Logbuch der Bekloppten und Bescheuerten“ nennen…

Aktuell lese ich grad das Openbook von Galileo zum Thema „C# 2012“. Das Buch ist sehr gut und gerade in Anbetracht der Kosten von 0.00€ absolut sein Geld wert ^^

Was mir aber an der Sprache C# schon mal aufstösst (es handelt sich bisher um Schwachsinn, der aus den Vorgängersprachen C/C++ übernommen wurde):

  • Bei den Variablen und Befehlen wird zwischen Groß- und Kleinschreibung unterschieden. Das ist auch sinnvoll, denn wer hatte nicht schon mal das unbedingte Bedürfnis, zur Erhöhung der Übersichtlichkeit endlich mal seinen Variablen die Namen „Nachname, NachName, NACHNAME und nachname“ zu geben und in allen vier Variablen unterschiedliche Werte speichern zu können?
  • Bei der Interpretation der Anweisungen werden Zahlen vom Compiler erstmal als Zwischenergebnis wahlweise als Integer(Int32) oder Fliesskommazahl (Double) interpretiert und anschliessend erst in der Zielvariable gespeichert, wie uns das Kapitel 2.3.5 verrät.
    Das führt nun dazu, dass ein „float zahl = 0.123;“ nicht funktioniert. Neineinein, da kommt der Compiler nicht auf die Idee, das Ding direkt als float zu interpretieren sondern wandelt die Zahl munter in den Datentyp double um und heult dann rum, dass er aber keinen double-wert in einen float packen kann, weil double ja größere Zahlen enthalten kann.
    Lösung: „float zahl = 0.123F„, denn dann und nur dann kommt auch der Compiler auf die Idee, dass man in einer Float-Variable womöglich einen float-Wert speichern will.
  • auch sehr schön: konsequenterweise ist das Ergebnis von „double value = 3/4;“ nicht 0.75 sondern 0. Warum? Weil der Hornochse „3“ und „4“ als Integer erkennt, also hat das Ergebnis gefälligst auch ein Integer zu sein. Um dem Compiler hier auf die Sprünge zu helfen, muss man „3.0/4;“ oder „(double) 3/4;“ schreiben. Interessanterweise können anständige Programmiersprachen wie Delphi, VB und AutoIt sowas problemlos.

werde mal weiterlesen, ich bin gespannt, was mich noch hirnrissiges an dieser Sprache erwartet.