Wie „Der Trophäensammler“ entstand
Viele fragen sich, wie die Idee zu meinem ersten Roman entstanden ist. Tatsächlich begann alles ganz plötzlich.
Eines Morgens wachte ich auf und die Grundidee war einfach da. Ich hatte sofort einen groben Fahrplan im Kopf und wusste, in welche Richtung die Geschichte gehen sollte.
Von Anfang an stand fest, dass eine aufstrebende Band eine wichtige Rolle spielen würde. Die Sängerin lernt zwei Männer kennen. In den einen verliebt sie sich sofort. Doch obwohl die Gefühle da sind, kommt es nie zu einer Beziehung – unter anderem, weil er sich nicht gerade geschickt verhält.
Stattdessen lässt sie sich auf den Besitzer von PC Contors ein. Genau das gefällt dem anderen überhaupt nicht, denn auch er hat sich in sie verliebt.
Damit war die Grundlage der Geschichte gelegt. Doch eine entscheidende Frage war noch völlig offen:
Wer ist der Täter?
Genau darüber habe ich während des Schreibens mehrfach meine Meinung geändert. Immer wieder dachte ich, den richtigen Täter gefunden zu haben – nur um kurze Zeit später festzustellen, dass eine andere Figur viel besser zur Geschichte passen würde.
Erst nach mehreren Änderungen kam schließlich die Idee, wer wirklich hinter den Verbrechen stecken sollte. Von diesem Moment an fügte sich alles wie ein Puzzle zusammen. Plötzlich ergaben die Hinweise Sinn, die Handlung wurde runder und das Ende fühlte sich genau richtig an.
Rückblickend bin ich froh, dass ich mir die Zeit genommen habe, verschiedene Möglichkeiten auszuprobieren. Manchmal entstehen die besten Ideen erst während des Schreibens.
Ich hoffe, dass viele Leserinnen und Leser beim Lesen genauso lange miträtseln, wie ich selbst beim Schreiben überlegt habe, wer am Ende wirklich der Täter sein sollte.